Amilcar CCS

Frankreich, Baujahr 1923

Die bekanntesten Flitzer von Saint-Denis

Wer in den 1920er-Jahren den Namen Amilcar vernahm, hatte unweigerlich die Dynamik im Kopf. Alles, was die Produktionsstätte des 1921 in St. Denis gegründeten Autoherstellers verließ, zählte zu den bekanntesten Sportwagen Frankreichs. Klein, aber fein war sie, die Firma der beiden Gründer Emile Akar und Joseph Lamy, aus deren Namen sich auch die Bezeichnung Amilcar ableitet. Schon das erste Modell von Amilcar, entwickelt für die Rennstrecke, wurde ein kommerzieller Erfolg. Stete Siege im Rennsport erhöhten den Bekanntheitsgrad. Amilcar setzte seinen Schwerpunkt bei der Konstruktion auf kleine, leichte Modelle, die trotz geringen Hubraums sehr schnell waren. Auch nach der Entwicklung von Sechs- und Achtzylinder-Motoren blieb Amilcar seiner Philosophie der hubraumkleinen Triebwerke treu. Der Sechszylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen und einem Hubraum von 1024 ccm schaffte immerhin 62 PS und verhalf seinem bekanntesten Modell, dem C6, zu beachtlichen 210 Stundenkilometern. Amilcars kamen auch beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans zum Einsatz. Die beste Platzierung für einen Werkswagen war 1924 ein 14. Gesamtrang. Leider steht auch der erste tödliche Rennunfall mit Amilcar in Verbindung. 1925 verunglückte Maurice Mestevier in Le Mans in einem CGSS-Modell.

Joseph Lamy und Emile Akar verließen ihre Firma 1927, kurz bevor Amilcar in die französische Firma Hotchkiss eingegliedert wurde. Hotchkiss hatte kein Interesse am Rennsport mehr. Bis 1939 produzierte Amilcar in der Hotchkiss-Fabrik in Boulogne-sur-Seine nur noch Straßenmodelle.

Hubraum: 1100 ccm
Leistung: 23 PS, 4 Zylinder
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h

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