Trabant P 601

DDR, Baujahr 1981

Der „Mercedes des Ostblocks“

Der Trabant 601 war das dritte und meistgebaute Modell der Trabant-Baureihe. Er wurde unter der Typenbezeichnung P 601 von 1964 bis 1990 im VEB Sachsenring Automobilwerke in Zwickau in der DDR gebaut. Im Osten geliebt, im Westen verlacht – das war die Rolle des „Trabi“, der heute ein Kultobjekt ist.

Die Wartezeit für einen Trabant konnte in der DDR bis zu eineinhalb Jahrzehnte betragen. Denn jeder Staatsbürger durfte nur eine Bestellung abgeben. Wenn alles gut ging, stand dann ein graues Auto vor der Tür, dessen Technik aus den frühen Fünfzigern stammte und dessen Design schon in den Sechzigern überholt war. Doch die Leute, die einen hatten, liebten ihren Trabant. Er gehörte trotz seiner unzähligen Macken quasi zur Familie. Irgendetwas war immer kaputt. Aber irgendwer wusste immer, wie alles irgendwie zu reparieren war. Und irgendjemand kannte dann irgendeinen Dritten, der wusste, wann es in welchem Laden Lichtmaschine, Kupplung, Keilriemen etc. zu kaufen geben würde. Der „Trabi“ war so simpel gebaut, dass buchstäblich jeder an ihm herumschrauben konnte.

26 Jahre lang lief der Trabant im Wesentlichen unverändert vom Band. Die einst zeitgemäße Technik veraltete zunehmend und der Ruf verschlechterte sich immer mehr. Einen negativen Einfl uss auf die Verkaufszahlen hatte dies aber nicht. Der Preis für einen Trabant betrug im Jahr 1985 für die günstigste Ausführung, den 601, den Standard, 8.500 DDRMark und für die teuerste Ausführung 601, den Universal S de Luxe, 9.700 DDR-Mark. Als Sonderausstattung waren eine Ablagefl äche unter der Instrumententafel, Intervall-Scheibenwischer sowie eine Warnblinkanlage erhältlich.

Hubraum: 595 ccm
Leistung: 26 PS, 2 Zylinder
Höchstgeschwindigkeit: 105 km/h

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